Mundartstücke vieler Gruppen

Regionalsprachen und Dialekte im deutschen Folk 
Hier gibt es einen Sampler der ganz besonderen Mischung vieler Dialeltke aus ganz Deutschland. So etwas hat es noch nicht gegeben. Als Folk nur Englisch war, kam eine Zeit, in der es schwer war, auch den Folk der deutschen Sprache bekannt zu machen. Nachdem das mit Qualität gelungen ist, haben es nun viele Mundartengruppen geschafft, sich durchzusetzen, alte Stück aus Archiven zu sammeln, aufzuarbeiten und zu musizieren.

Und das hat eine Qualität in vielen Landschaften und bei vielen Gruppen erreicht, dass zu hoffen ist, dass sich diese Impulse verselbständigen und die regionalen Kulturen wieder beflügeln, wie es in Irland und Schottland der Fall ist. (Und dass die bei uns in Deutschland aus dem Kommerz entstandene „volkstümliche Musik“ nach ihrem Bierkater für viele überflüssig wird.)

Es gibt heute bereits viele Musiker, die wieder in die Archive gehen und forschen, dass sich etwas bewegt….


Dr. Ralf Gehler aus Hagenow hat die Musik von 16 Mundartgruppen zusammengestellt und damit ein neues Genre der „Vereinigten Mundarten“ aufgezeigt, das in den Radiosendern der Länder neue Sendezeiten verdient.

Das Folkpublikum müsste nach einer weiteren CD dieses Genre lechzen. Und davon lernen, mitmachen, die Folkfeste bereichern….

Und viele könnten sich anstecken lassen, die bisher nur Bayerisch gehört hatten.


Es geht vom Thüringischen übers Platt zum, Friesischen, zum Pfälzischen, zum Niederallemannischen vom Rhein, zum Jiddischen, zum Hunsrück, zum Oberbayerischen bis zum Dutsch, dem Apallachen-Deutsch in den USA.

Viele Dialekte vom Ostpreußischen bis zum Elsässischen, vom Fränkischen, bis Saarländischen, vom Tiroler Deutsch bis Schwäbischen fehlen noch.

Für euch Leser werden die Gruppennamen interessant sein: Hüsch, Spuima Novas, Kalüün, Holger Saarmann & Vivian Zeller, Herzgesang, Martin Schütt, Ziganimo, Em Huisken, Why didn`t They Ask Evans? (Hunsrück); Kay Kankowski, Stefan Straubinger, Spillwark.

Diese CD ist keine Anthologie im eigentlichen Sinn, denn die Musiken sind so schön, so herrlich hörbar und so aktuell und lebendig eingespielt, dass mir so ist, als ob ein Aufatmen, eine Hoffnung durch die ganze Folkszene gehen könnte. „Was haben wir doch für Schätze, und was für Können!“ Da gibt es keine Resignation Romantik hat sich mit Wirklichkeit und Selbstbewusstsein gepaart und lässt unsere Folklore neu erblühen!