Die Situation wird für viele immer enger. Mit Geld, Freiheit, Vorwärtskommen, Zukunftsaussichten, Krieg, Wirtschaft, Einsamkeit, Wohnen, Schulen, Bildung.   Und doch wächst etwas.

LEBEN STÄRKEND GESTALTEN – DIE LEBENSSCHERE

Die physischen Weltgesetze sidn für Menschen unabänderlich. Menschen können der Erde, dem Weltall nichts geben außer die Atome des eigenen Körpers.

Die Aufgabe von Menschen ist es, die Menschheit und das Leben auf der Erde im Einklang mit den Weltgesetzen vorwärts zu bringen. Das tun die meisten nicht, haben es meist auch nicht gelernt und auch kein Interesse daran gewonnen. Es sind nur wenige, die den Kaputtmachern gegenüber stehen und weltweit viel weniger Macht habe, als die zerstörenden Egoisten, Egomanen, und unbeherrschte, nicht wenit genug sehende Kapitalisten.

Da die meisten Menschen ideologisch falsch informiert sind, beherrscht werden oder nicht weit genug schauend und uninteressiert sind, sind es nur wenige, die gegen die mächtigen und  einflussreichen, fals informierenden Zerstörer aufmucken und sich zusammen schließen, Gefahr laufen in Ecken gedrängt oder diffamiert zu werden.

Wandervögeln, die ihr Leben selbst gestalten wollen, steht es gut an, sich nicht nur für Spaß und Wohlbefinden einzusetzen, sondern auch für Sachen, Gedanken, Künste, Techniken, die die Menschheit positiv weiter bringen.

Als Bild deutlich dargstellt stelle ich mir vor: Eine sich verengende Schere darzustellen, durch die sich das eigenen Leben immer weiter verengt für die, die sich in erster Linie für Konsum entscheiden. Adnererseits sehe ich eine sich öffnende Schere auch für ältere und alte Menschen, die der Lebenserweiterung auf der Erde dienen mit Frieden, Kultur, Umweltförderung der Natur, Kranheitsbekämpfung, Mitmenschlichkeit der Völker untereinander….

Es gibt Menschen, die im Alter weiter werden und wohl auch weiser und länger lebend.


NATUR UND LEBEN SELST GESTALTEN

Wir, die wir für Natur, Wohnen, Treffen, Feste, handgemachte Musik, Tanzen, Zukunft und lebendiges Leben  brennen, sind zwar nicht wenige. In der Masse jedoch werden wir oft unsichtbar. Am ehesten kommen wir bei den Mitmachfesten in der Natur zur Geltung, können uns einbringen, fühlen uns wohl, treffen viele Gleichgesinnte.

Es ist für uns mit unserem freien, naturnahen Leben am besten, wir bauen Inseln mit und für unsere Freunde, Kinder und Enkel mit Gleichgesinnten.

So gibt es schon viele Treffpunkte, in denen Vorwärtsdenker lebendiges Leben, aufblühende Kultur, freie Feste veranstalten und einladen. Wir vom Folkmagazin sind oft dabei und vernetzen, tragen zu gegenseitigen Einladungen zu diesen „freien Inseln“ bei und zum voneinander Lernen.

Viele schon reisen an vielen Wochenenden von Treffen zu Treffen, von Fest zu Fest, dahin wo nicht jeder an jedem verdient, wo viele sich einbringen, mitmachen, oft sich engagieren für Projekte die am Rand der Gesellschaft Oasen schaffen. Und das wird immer mehr.

Es gab viele Aufbrüche in Deutschland. Um 1900 war es die Jugendbewegung, nach 1945 gab es einen Aufbruch, dann kamen die 1969er, aus der viele Gruppen und Initiativen entstanden die bis heute wirken. Nun sind die damaligen Macher alt und treten ab. Und viele, die für Neues brennen, werden aktiv.

Verkrustete alte Vereins- und Gruppenstrukturen werden neu überdacht. Mit einem Enthusiasmus, mit einer Dynamik auf mehreren Ebenen starten: Mitreißende Musik, Interessante Werbung, ideenreiche Wettbewerbe, gegenseitige Einladungen, neue, kompetente TanzmeisterInnen, Einbinden von Neuen….

Neue Bands, Tanzkreise, Feste. Oft klein, aber erholsam, niedrige Preise, Miteinander. Und die Treffen versprühen Feuer. Und die Altensagen, die Jugend hängenur am Händi. Stimmt, sehr viele. Aber nicht alle.

Es gibt nicht wenige, die spüren, dass die immer mehr gleichgeschaltete und gesteuerte kapitalistische Folgsamkeit ihnen nicht Wohl tut. Sie spüren, dass ihre Seele anderes möchte.

Es geht um etwas, das Natur, Kultur und Leben miteinander verbindet und Einsamkeit aufhebt.  Es ist eine Brücke zu einer Insel von Kulturtraditionen, Natur und Heimat hin zur Zukunft für unsere Kinder. Wie ein wachsender, bunter, ständiger Regenbogen.

Dort, wo man sich trifft, in der Natur, am Feuer zum lebendigen Fest. Oder ein hässlicher Saal, der vom Leben, von der Freude durch viel Herzlichkeit schön wird.

Und zu solchen Festen laden wir im Folkmagazin besonders gern ein. Da wo der Mensch die Hauptsache ist und das Geld in den Hintergrund tritt.