Die CD Produktion hatte stark abgenommen. Es gibt aber Aufwind.
CD – MARKT und MUSIKFESTE
Jahrzehntelang wurde Deutschland zum drittgrößten Musikmarkt der Welt. 2000 = 2,4 Milliarden CDs
Bis 2025 sank die Auflagenhöhe um ca. 70% auf 2,4 Milliarden Euro,nachdem sie 2013 schon auf ca. 2,0 Milliarden Euro gesunken war.
Livekonzerte mit Direktverkauf der Bands und Nosstalgie – Reprints führten zum neueren Aufschwung.
Fast jede Stadt hat jetzt ein Musikfest, meist mit mehreren Bühnen bespielt von Bands unterschiedlicher Genres.
FOLKMUSIK
Die Folkszene hatte schon immer hauptsächlich Bühnen- und Nostalgieverkauf. Deshalb nimmt sie am Aufschwung bisher kaum teil. Zweiter Grund ist, dass viele Folkbands aus Altgersgründen keine CDs mehr aufnehmen.
Der Nachwuchs beim Folk ist bisher weniger stark, als die alten Bands und als in anderen Musikszenen.
Aber es besteht Hoffnung.
In Archiven, Museen ist längst nicht alles abgegrast.
Die Jüngeren setzen auf Eigenerlebnisse, Selbsteinschätzungen, Musiken anderer Regionen, bisher kaum aufs Ausgraben alter Schätze.
Neue Folkclubs und Folkzentren entstehen wenig. Oft wird Folk nicht mehr Folk genannt, da auch er mit einer recht trägen Weiterentwicklung an Patina gewonnen hat und von vielen als einseitig betrachtet wird, wie es dem Bergriff „Folklore“ schon länger geht.
Neuer Schwung fließt durch andere Länder, andere Genres, neue Bands, neue Lieder (besonders von jüngeren Liedermachern) in die Szene ein.
So gibt es so etwas wie Mittelalter-Folk, Rap-Folk, Sea-Folk, Afro-Folk, Pop-Folk, Grusel-Folk…. Ob Folkies das gut finden oder nicht, es ist da, entwickelt sich.
FOLKTANZSZENE
Dier Volks-/Folktanzszene liegt darnieder. Die bekommt kaum neues Futter. Die Folkgtanzbands touren jedoch erfolgreich und mehr. Doch die Veranstalter in den Städten kennen diese Bands zu wenig.
Es wäre hilfreich, wenn Organisationen wie Profolk, die LAGs-Tanz, der VERband für deutsche Musik, Rudolstadt, das Deutschfolkfestival, DGV, das Goldbeckhaus u.a. eine Fördersparte bzw. besondere überregional wirkende Folkevents gründen würden.
Wenn das von mehreren käme, könnte es einen Boom geben. Es liegt auch bei ganz jungen Menschen in der Luft.
Getanzt wird immer mehr, jetzt auch zu einfachen Liedern mit oft ganz einfachen Schritten u nd Bewegungen, nicht nur nach alten Choreografien.
