Ein neuer Kapitel portugiesischer Musik mit Seele.
Joao Afonso bringt zusammen mit Sofia David, Rão Kyao, Marta Pereira da Costa, Tomás Pimentel, Coura Voce und José Moz Carrapa eine herrlich rhythmische Musik.
Joaos Lieder sind einfühlsam eingespielt, handeln von universellen Themen, beeinflusst von namhaften Lyrikern. Teils beziehen die Lieder sich auf seine Heimat Mozambik, teils auf Portugal. Seine Balladen sind intensiv und beeindrucken durch die Schönheit der Worte.
Lieder, Musik und Gesang gefallen mir.
Ein neuer Kapitel portugiesischer Musik mit Seele.
João Afonso „Todo Tempo“- VÖ: 17.04.2026

Label: Lusitanian | Vertrieb: Broken Silence
Formate: CD| Vinyl | Digital
File under : #Folk | #World | #Portugal
„Todo Tempo“ (deutsch: jederzeit) lautet der Titel des neuen Albums von João Afonso, das am 17.April auf CD und Vinyl erscheint und gewiss auch hierzulande seine Hörer:innen finden wird.
Nach den früheren Veröffentlichungen „Sangue Bom“ und „Livros“ beschäftigt sich „Todo Tempo“ mit zeitlos-universellen Themen, auf die auch Afonso immer wieder zurückkommt, und die in kriegerischen Zeiten wie den unseren fast schon utopisch anmuten: Freiheit, Liebe, Solidarität und Frieden.
Das neue Album wurde mit dem portugiesischen Musiker António Pinto aufgenommen und produziert, der auch für die Arrangements verantwortlich zeichnet. Es enthält Stücke mit Texten von João Afonso selbst, sowie weitere Songs, die von diversen portugiesischen Poeten inspiriert sind.
Erwähnt werden soll auch die Mitwirkung des Frauenchors CouraVoce, Sängerin Toninho Afonso, das Flötenspiel Rão Kyaos, die Gitarre von Marta Pereira da Costa und der schöne Gesang von Sofia David in „Tempo de Poesia”, einem Lied, das im Mittelpunkt des Albums steht (1. Single).
In João Afonsos Gesang schwingen häufig die Wurzeln portugiesischer Musik mit, verbunden mit der emotionalen Erinnerung an sein Geburtsland Mosambik, das bekanntermaßen einst unter portugiesischer Kolonialmacht stand. Songs wie „Matope”, „Manga Verde” und „Sonhei-te” beschwören dieses Gefühl herauf, während die Balladen „Tempo de Poesia”, „Pernoitas em Mim” und „Independência” auf wunderschöne Weise die Seele der portugiesischen Identität einfangen.
Musicians
Sofia David,
Rão Kyao
Marta Pereira da Costa
Tomás Pimentel
Coura Voce
José Moz Carrapa
Produced by António Pinto. Mixed by André Tavares and António Pinto. Mastered by Paulo Jorge Ferreira. Recorded by António Pinto and Quiné Teles. Photo by Rui Luz. Graphic Design by João Morais
Tracklist CD (Vinyl ohne # 4)
1. Tempo de Poesia
2. Matope
3. Chuta Pra Canto
4. Pernoitas em Mim
5. Manga Verde
6. Independência
7. Um Homem Não Chora
8. Folhas de Outono
9. Não Digas a Ninguém
10. Guardião das Estrelas
11. Sonhei-te
Kurzbio:
João Afonso wurde am 8. Juli 1965 in Maputo (Mosambik) geboren, wo er früh durch seinen berühmten Onkel José ‚Zeca‘ Afonso mit afrikanischer und portugiesischer Musik aufwuchs. (Zeca lehrte in dieser Zeit auch immer wieder vor Ort).
Der prägende Einfluss beider musikalischen Kulturen sind in seiner musikalischen Karriere stets präsent, so dass João heute als einer der renommiertesten zeitgenössischen portugiesischen Singer-Songwriter gilt.
1995 präsentierte er zusammen mit José Mario Branco und Amélia Muge das Projekt „Maio Maduro Maio” mit Coverversionen von Songs seines Onkels José Afonso.
Als Solokünstler debütierte João Afonso mit dem Album „Missangas” (1997), produziert von Júlio Pereira, mit dem er den Preis für den besten nationalen Sänger des Blitz Journal gewann. Es folgten die Alben „Barco Voador” (1999), „Zanzibar” (2002), „Outra Vida” (2006), „Um Redondo Vocábulo” (2009), das ausschließlich Lieder von José Afonso enthält, und „Sangue Bom” (2014) mit eigenen Kompositionen zu bisher unveröffentlichten Gedichten von Mia Couto und José Eduardo Agualusa. Im Jahr 2021 veröffentlichte er das Album „Livros”, eine CD mit 14 neuen Songs, begleitet von einem Buch mit Illustrationen von António Afonso Lima
Im Laufe seiner Karriere arbeitete João Afonso mit Musikerinnen und Interpreten aus der nationalen und internationalen Musikszene zusammen, darunter Fausto Bordalo Dias, Filipa Pais, Uxia, Luís Pastor, die Gruppe Mestisay, Pablo Milanés, Paco Ibañez, Pedro Guerra, Javier Ruibal und viele weitere.
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