Wer mit seinen Musiken, Tänzen, Liedern Aufmerksamkeit schaffen möchte, braucht ein auffallenes Coverbild im Folkstil, am besten mit viel Natur, bunten folkloristischen Menschen, Kindern, Tieren, Bäumen, schönen Farben. Hundertwasser hat uns das von Städten gezeigt.
Einen folkloristischen, Aufmerksamkeit schaffenden. Stil können sich viele sicher vorstellen. Mich beeindrucken die Bilder von Carl Larsson besonders mit seinen Zeichnungen vom Leben auf dem Lande. Das allein muss es nicht sein. Wenn aber die Cover das ausstrahlen, was mit den Folkliedern, den Folkmusiken gemeint ist an Wohlfühlen, an Freude, an Natur und das mit kritischen Ecken, mit Sturm, mit Blitz, mit Not, mit Krieg,
Mach dir eine Freude d’raus, das Cover wirkungsvoll zu gestalten, das deine Musik besser zur Geltung bringt.
Folk – CDs sind etwas Besonderes, wenn sie gut sind.
Da gehen sie der Sache auf den Grund, zeigen was Tatsache ist, was Hintergrund, was Ursache, was Wesentliches ist, was Leben war, ist und sein wird. So auch unsere CDs, Lieder und Musiken, unsere Tänze und Feste, unsere Ahnen, unser Folk.
Das ist nicht nur Heimat, Glück und Trauer, Familie, Lebenskultur, Gewesenes.
Es ist Wurzel, Stamm und Blätterwerk. Es ist Leben, Liebe, Licht, Lästerei und nochmal Leben und Herz.
Dafür ein Cover, ein Titelbild zu malen oder ein Foto zu finden braucht Farben, braucht Buntheit, braucht Zeit, braucht Sonne und Regen, braucht Ausblick und Rückblick, Freiheit und Enge, braucht Freude und Schmerz , braucht besonders erzählte Hoffnung und Freude – eben Folklore, oder einen Ausschnitt davon. Nur Düsternis allein auf dem Cover kann fast nie düster, farblos, einfach sein. So ist das Leben nicht und auch nicht Folklore.
Wenn Du mit Deiner Musik, Deinen Liedern kreativ bist, dann lass Dir auch für Dein Titelbild das Beste einfallen. Das Titelbild ist Dein Schaufenster und sollte ein Hingucker sein, ebenso wie der Titel ein Wegweiser für alle Interessierten sein sollte.
Weshalb Folk und nicht Volk?
Die Wortbedetungen gehen bei „Folk“ mehr in Richtung „Wurzeln des Brauchs“
bei „Volk“ mehr in Richtung „Deutsch“ „diut“ verschworene Gemeinschaft. (Belastet in Deutschland durch die Vergangenheit.)