David Lübke – Wo der Mond die Erde küsst – Timezone Records, www.david-luebke.de (Liedermacher) (hh) ***** FM-Sterne
Das 3. Album von David Lübke erzählt wieder ehrlich und faszinierend von seinem Leben heute, seinem Wandern, seinem Fahren, seinen Reisen. Wie ein junger, freier Wandergeselle, Fahrender Geselle, Tippelbruder, Troubadour, Herzenssänger zieht er durch die Welt. Wie einer von uns.

Dabei ist er ein Träumer, ein Junge, der seinen Weg geht, ohne die anderen zu fragen, mit Widerstand, empfindsam auf der Suche nach Glück in unserer verworrenen Gesellschaft. Ohne sich abbringen zu lassen, hartnäckig auf der Suche nach seiner „Blauen Blume“.
Noch hat er sich nicht voll angepasst, noch hat er sich sein Träumen, sein Suchen erhalten. Eine Jugendlichkeit, eine Unbefangenheit, ein freies Denken und Träumen, das verblüfft.
Schade, dass keine Beibuch der CD beiliegt. Das würde diese wieder so wunderbare CD wesentlich bereichern. Stellt die Texte wenigstens ins Internet.
LIEDANFÄNGE
01 Wo der Mond die Erde küsst
02 Unterwegs nach Wien
03 Der Brief
04 Grauer Tag
05 Der Baum
06 Wo und wann
07 Ist das das Leben
08 Hans und Sophie
09 Janina
10 Die deutsche Restanständigkeit
11 Mein eignes Glück
12 Zu wissen, dass du an mich denkst
David Lübke: Von der Liebe, Timezone Records, www.david-luebke.de (GH) ***** 5 FM Sterne. – Das 1. Album von David Lübke

David Lübke kommt aus Hannover, was überrascht, denn noch nie hat jemand den Bahnhof von Osnabrück so schön besungen wie er (er reimt Osnabrück auf Glück!). Seine CD heißt „Von der Liebe“ und davon handelt sie natürlich auch, von glücklicher, Osnabrücker und anderer. Er hat alle Lieder auf diesem Album selbst geschrieben, er singt, spielt Gitarre und Banjo, und musikalisch hat er einen Hang zu Oldtime-Music. Da kommt der geniale Geiger Max Eisinger gerade recht. Die Aufnahmen wurden bereits 2019 gemacht, aber wie wir es nun schon so oft gehört haben, Corona hat alles durcheinandergebracht. Egal, heute können wir uns daran freuen, und die Musik klingt so frisch, als wäre David Lübke gerade erst aus dem Northeimer Studio entronnen. „Pete Seeger hätte diese Musik gefallen“, heißt es im Beiheft, und die ansonsten immer zum Widerspruch bereite Rezensentin sieht keinen Grund, das zu bezweifeln. David Lübke: Von Der Liebe, Timezone Records, www.david-luebke.de (GH)
Endlich wieder frischer Wind aus Deutschland. Und dann so gar mit Liebe! hedo