Wie das Folkmagazin entstand und trotz journalistisch aufgemachter Zeitschriften gut klar kommt
Die Elbraben tourten 1978 durch die Gegend, jedes Wochenende woanders in Deutschland bis nach Bayern , bis ins Elsass. Fans reisten mit. Neue Begeisterte brauchten unsere Termine. Internet hatten wir noch nicht. Da gaben wir kleine laienhafte Infoblättchen heraus.
Etwa zur gleichen Zeit entstanden teils von Feierabend-Journalisten ein Folkmagazin, der Folk Michel und das Musikblatt und später in der DDR die Folknachrichten. Wir hatten vor, unsere Termine dort zu veröffentlichten. Unsere Fans aber bracuhten wöchentlich neue Termine, und die anderen Zeitschriften erschienen nur alle 2 Monate oder seltener. Das passt e nicht.
Zuerst nannten wir unsere Blättchen Folklore & Mitmachen total aus der Szene. Erlebnisberichte kamen dazu, Lieder, Tanzmusiken, Fotos, Liederhefte, Tanzhefte, Annoncen, Folkrezensionen, vieles davon von mitmachenden Menschen bei Elbrabenauftritten. Das unterschied sich schon damals von den oft gut aufgemachten Zeitschriften von Journalisten und ihren oft kompetenten Freunden.
Da wurde oft sachlich über vieles berichtet. Bei uns standen Erlebnis, Freude, Mitmachen und Anregung und Impulse zum Mitmachen, zum Gründen von Folkclubs im Vordergrund. Und unserer Nähe besonders in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg konnten wir dadurch einiges bewegen, anregen, beschreiben. in Gang setzen an Festen, Follkclubgründungen, Bandgründungen, das bis heute weiter wirkt.
Wir haben so erfahren, dass es beides braucht. Zum Einen die Nachrichten über weltweit entfernte Bands, Festivals, Events, CDs, zum Anderen das mehr Aufbauende, Erlebnisreiche, Naheliegende.
Von den anderen ursprünglichen Zeitschriften gibt es nur noch den Folker in gedruckter Form und das Folkmagazin digital. Dazu neuerdings den Ostfolk, vielleicht auch noch andere neue digitale laufende breiter gefächerte Informationsquellen.
Einige Webseiten für bestimmte Instrumente sind dazu gekommen.
An Webseitenaufrufen und Reaktionen der Leser stellen wir weiterhin fest, dass das Folkmagazin weiterhin gern gelesen wir. Wir sind noch immer ein Team, das verantwortlich in der Szene steht und mit vielen Freunden, Veranstaltern, Gruppen, Bands, Schriftstellern, Clubs, Personen, in Kontakt steht.
Wer dem Folkmagazin etwas mitteilen möchte, hat die Chance, findet offene Ohren und vielleicht auch Rat. An Terminen bzw. Terminquellen, CDs, Büchern, und Zeitschriften zur Rezension, an Fotos, Erlebnisberichten und Festankündigungen und auch am direkten Mitwirken am Folkmagazin sind wir interessiert. Eifnach anrufen oder mailen.
Wir wünschen gute Lektüre
Die Redaktion vom Folkmagazin.