Benjamin Benjow – August – in den Wirren der Weimarer Republik
August, der arme, Junge, war wohl 17, als er von der Büdnerei seiner Eltern bei Picher nahe Hagenow in Mecklenburg abhaute, um sich ohne Geld und Habe zu seinem Bruder in Hamburg -Winterhude durchzuschlagen.
Zuerst fand er in Klein Bengersdorf bei Boizenburg Quartier, dann in Geesthacht. Und schließlich kam er doch nach Hamburg.
In Geesthacht war er durch Zufall in eine kommunistische Demonstration geraten, hatte ein paarMenschen kennen gelernt und ein Mädchen gesehen, in das er sich verliebte.
August hat von Politik keine Ahnung und gerät in politische Schießereien und Hetzen. Mit wenig Bildung und gutem Instinkt hält er sich – trotz Unterstützung und Informationen, die er von Kommunisten erfährt, aus den Auseinandersetzungen heraus, so gut er kann. Dennoch wird er verdächtigt, kommt aber heil davon.
Interessant ist, dass das Buch spannend schildert, gut lesbar und und sehr bereichert, indem die Hintergründe zwischen Kommunisten, Sozialdemokraten, Nazis und auch Freiheitlichen mit Zitaten und Erläutrungen.
Interessant ist, dass auch Liedtexte von Kampfliedern, Kurzvitae zu vorkommenden Personen, Pseudonymen und Literatur zum Buch.
Herbert Wehner und Helmut Schmidt kommen pseudonym vor.
Mir hat es große Freude gemacht, das Buch zu lesen.
Bezug über Werner Hinze, Musik von Unten, Tonsplitter – Verlag, www.musik-von-unten.de, kontkt@tonsplitter.de, Werner hinz, Kirchweg 3, 19372 Rom OT Lancken. 038731-8897 94